Logos ist ein Wort aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "Wort, Rede, Sinn", als Hinweis auf Sprache.
Die Sprache verleiht dem Menschen eine Stimme, mit der er sich artikulieren, durch die er seine Bedürfnisse äußern und seine Identität behaupten kann. Sie ist ein wertvoller und unersetzlicher Bestandteil seiner Persönlichkeit. Störungen des Sprachgebrauchs, egal welche Ursachen sie haben, wirken sich daher auf Selbstwertgefühl, Wohlbefinden und Selbstbehauptung aus. Die Logopädie als Therapeiform befasst sich mit Störungen des Sprechens, der Sprache, der Stimme, des Hörens und des Schluckens bei Kindern und Erwachsenen.
Störungen des Sprechens sind angeborene oder erworbene Artikulationsschwierigkeiten. Sie können das Ergebnis einer mangelnden Sprachentwicklung sein, oder z.B. die Folge eines Schlaganfalls. Falscher Stimmgebrauch und Überanstrengung der Stimme können zu einer Stimmstörung führen.
Störungen des Hörens sind Symptome einer umfassenden Wahrnehmungsstörung.
Hat ein Patient Schwierigkeiten beim Schlucken, kann dies eine Lähmung der Muskulatur oder eine neurologische Erkrankung als Ursache haben. Ein Sonderfall sind Schluckstörungen bei Patienten mit Trachealkanüle.



